Im Januar 2015 besuchte der 1. Vorsitzende Martin Moder zum ersten Mal die Armenviertel von Lima in Peru. Von den Bewohnern wurde er sehr herzlich aufgenommen und konnte durch die vielen Gespräche einiges über das Leben der armen Bevölkerung lernen. Schnell wurde klar, dass es hier an allem fehlt. Die Häuser bestehen nur im günstigsten Fall aus Stein. Wer keine Steine kaufen oder organisieren kann, muss in einem Holzverschlag leben, der in den meisten Fällen nur dürftigen Schutz bei Schlechtwetter bietet.

Typische Häuse im Armenviertel von Puente Piedra – Ensenada
Martin Moder besucht Sonia Cajas, die mit den beiden Enkeln hier lebt.

 

Interessante Gespräche mit Kindern und Eltern
Besuch bei Kindern im Stadtteil San Miguel

Der Vorstand von Kinderherz Untermain beschloss, dass man künftig auch den Kindern in den Armenvierteln der peruanischen Hauptstadt helfen möchte. Für das im März 2016 beginnende Schuljahr wollte man den ärmsten Kindern alle wichtigen Materialien stiften, die für den Schulbesuch notwendig sind und von den Eltern mangels Geld nicht beschafft werden können.

Die Hilfsaktion wurde in Zusammenarbeit mit dem Verein Regalame una Sonrisa de Esperanza (RUS oder RUSE genannt – die Übersetzung lautet: Schenke mir ein Lächeln der Hoffnung) durchgeführt. Es handelt sich um einen Zusammenschluss von jungen Leuten aus Lima, die nach den christlichen Werten leben und bereits seit Jahren den armen Kindern und ihren Eltern helfen sowie Hilfestellung bei Behördengängen geben.

Der Verein stellte einen Geldbetrag in Höhe von 2.000,- € zur Verfügung. Mit diesem Geld beschaffte die peruanische Hilfsorganisation alle notwendigen Schulmaterialien und konnte somit den Schulbesuch der Kinder sichern.

Cecilia Dueñas übergibt die Schulmaterialien an die Kinder
Der Schulbesuch ist auch für die armen Kinder gesichert

 

Kinder aus dem Stadtteil Los Jazmines in Puente Piedra
Maura Asto (ganz rechts) ist die verantwortliche Helferin im Stadtteil und unsere Kontaktperson